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Berlin, du deutsche deutsche Frau
Kein Dichter der Nachkriegszeit hat die Stadt Berlin so liebevoll besungen und so rabiat bedichtet wie Wolf Biermann. "Berlin ist nun mal meine erste Liebe seit 1955. Und die Stadt wurde meine alte Liebe, weil ich mich immer wieder neu in sie verliebt habe. Ach! solch eine kapriziöse Dauergeliebte muss der Poet bei mancher Gelegenheit neu besingen" (Wolf Biermann). Wolf Biermanns Gedichte liefern ein großes poetisches Portrait der Stadt Berlin und ihrer Geschichte.


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Heimat. Neue Gedichte
Große Lyrik, die melancholisch und kämpferisch ist, schnodderig und poetisch, böse und zart und immer vital.
„Am alten Baum sind frische Früchte gewachsen, die nun gepflückt wurden und abgepackt ...Etliche dieser Texte sind weit weg von Deutschland gewachsen, im Languedoc, im Roussillon, dem Land der Troubadoure. Neue politische Gedichte schrieb ich über die gottlose Gläubigkeit eines Atheisten, hoffnungsgebrochene Verse über Israel, Widerworte im europäischen Streit um Krieg und Frieden. Und das ewige Thema: Liebespaare in politischer Landschaft. Das Zentrum meiner poetischen Versuche wird immer hier an der Elbe sein, wo ich als gebranntes Kind durch das Große Feuer der Bombennächte raus in die Welt rannte, immer dorthin, wo keiner je ankommt: in der Heimat. Heimat – Das ist der Tod, da will ich hin Ankommen aber nie und nimmer.“

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Das ist die feinste Liebeskunst. 40 Shakespeare-Sonette, übersetzt von Wolf Biermann
"Biermanns Sonettübersetzungen: authentisch und autark. Eine kleine literarische Sensation. Eine kleine?", begeistert sich Die Welt, und die Welt am Sonntag schwärmt: "Eine Revolution in der Dichtkunst: Das Sonett wird irdisch, sinnlich, sexuell." Wolf Biermann: "Es geht um heillose Begierden, um die vertrackten Genüsse, um reine Freuden und unreine Lüste, um die Leiden und Leidenschaften der Liebe. Shakespeare liefert uns mit seinen Sonetten ein erotisches Sittenbild vom Anfang der Neuzeit".

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Weitere Bücher

Elf Entwürfe des jungen Bob Dylan für seinen Grabspruch. Kiepenheuer und Witsch 2003
Über Deutschland unter Deutschen. Essays. Kiepenheuer und Witsch 2002
Die Ausbürgerung. Ullstein 2001
Liebespaare in Politischer Landschaft. Gedichte und Lieder. Reclam 2000
Paradies uff Erden – ein Berliner Bilderbogen. Kiepenheuer und Witsch 1999
Wie man Verse macht und Lieder - eine Poetik in acht Gängen. Kiepenheuer und Witsch 1997
Alle Gedichte. Kiepenheuer und Witsch 1995
Großer Gesang des Jizchak Katzenelson vom ausgerotteten jüdischen Volk. Kiepenheuer und Witsch 1994
Der Sturz des Dädalus. Essays. Kiepenheuer und Witsch 1992
Alle Lieder. Kiepenheuer und Witsch 1991
Über das Geld und andere Herzensdinge. Kiepenheuer und Witsch 1991
Klartexte im Getümmel. Kiepenheuer und Witsch 1989
Affenfels und Barrikade. Kiepenheuer und Witsch 1986
Und als ich von Deutschland nach Deutschland... Bertelsmann 1983
Verdrehte Welt, das seh ich gerne. Kiepenheuer und Witsch 1982
Das Märchen von dem Mädchen mit dem Holzbein. Kiepenheuer und Witsch 1979
Der preußische Ikarus. Kiepenheuer und Witsch 1978
Nachlaß 1. Kiepenheuer und Witsch 1977
Die große Drachentöterschau: Der Dra-Dra. Wagenbach 1974
Das Märchen vom kleinen Herrn Moritz. Parabel-Verlag 1972
Berichte des Julij Daniel aus dem sozialistischen Lager. Hoffmann und Campe 1972
Für meine Genossen. Wagenbach 1972
Deutschland, ein Wintermärchen. Wagenbach 1972
Mit Marx-und Engelszungen. Wagenbach 1968
Die Drahtharfe. Wagenbach 1965