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Heimkehr nach Berlin Mitte
Wolf Biermann: "Erst seit meiner Ausbürgerung aus der DDR, im November 1976, als ich plötzlich weggerissen war: nicht nur von geliebten Freunden, sondern auch von vertrauten Feinden, da lernte ich in diesem doppelten Verlust das unübersetzbare deutsche Wort 'Heimat'. Dann verließ mich mein kommunistischer Kinderglaube, weil ich erlebt hatte, dass ganz egal: jeder grade oder krumme Weg in das gelobte Land eines totalitären Narrenparadieses uns Menschen in die totalen Höllen führen muss. Die Kommunisten erwiesen sich als Antikommunisten, die Revolutionäre als Konterrevolutionäre. Die revolutionären Linken, wo sie an die Macht kamen, erwiesen sich als noch asozialer und massenmörderischer als die Rechten. Die alten Schlagworte sind längst absurd. Das Unglück meines Lebens, diese Ausbürgerung, erwies sich als mein Glück: Ich wurde in der zweiten Hälfte meines Lebens ein Weltenkind. Seitdem tummeln sich meine neuen Lieder und Gedichte nicht nur im deutschen Vaterland, sondern auch im vertrauten Südfrankreich und in meiner Herzensheimat Israel." Erschienen 2007.

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Heimat. Neue Gedichte
Heimat und Heimkehr. Aber auch: Naturlyrik, Norddeutsches bis über den dänischen Rand der Flensburger Förde gebündelt. Die Verse des großen Dichters handeln von der gottlosen Gläubigkeit eines Atheisten, vom Bruch mit dem Kinderglauben an den Kommunismus. Von Alter und Tod. Sein bleibendes Lieblingsthema: Liebespaare in großer politischer Landschaft. Die Gedichte sind sarkastisch und poetisch, böse und zart, schön lebendig vergänglich – und dennoch haltbar. Erschienen 2006.

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Zu Gast beim NDR. Eine Auswahl aus 40 Jahre Radio
Seit 1976 ist Wolf Biermann regelmäßiger Gast in den Studios des NDR – in „Autoren lesen im Funkhaus Hannover“ (1982) spricht er über Politik und seine Lieder. In „Meine Schallplatten“ (1984) spielt und singt er die Musik, die ihn beeinflusst hat, von Hanns Eislers „Lied vom kleinen Wind“ bis zu alten Schlagern. Im abschließenden Interview (2006) unterhält sich Wolf Biermann mit Hans-Heinrich Raab über seine Ausbürgerung und die Bedeutung des Begriffs „Heimat“. Erschienen 2006.

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Das ist die feinste Liebeskunst. 12 Shakespeare-Sonette
Wolf Biermann schreibt über seine Shakespeare-Übersetzung: "William Shakespeare, das Theatergenie der Menschheit, schrieb nebenbei auch streng geformte Liebesgedichte: 154 Sonette. Ich brachte vierzig dieser Gedichte in mein Deutsch. Aus zwölf dieser Nachdichtungen habe ich nun Lieder komponiert."
"Eine Revolution in der Dichtkunst: Das Sonett wird irdisch, sinnlich, sexuell" (Welt am Sonntag). Erschienen 2005.

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Großer Gesang des Jizchak Katzenelson vom ausgerotteten jüdischen Volk
Kurz bevor Jizchak Katzenelson in Auschwitz ermordet wurde, schrieb er sein Poem nieder: "Dos lid funem oisgehargetn jidischn volk." Dieses große Gedicht berichtet in fünfzehn Kapiteln vom elenden Sterben der hilflosen Juden im Holocaust und vom heroischen Sterben der jüdischen Kämpfer beim Aufstand im Warschauer Ghetto. Es ist ein gewaltiges Gemälde, gemalt mir schwarzen Tränen in den schwarzen Himmel. Wolf Biermann hat dieses Epos in sein Deutsch nachgedichtet und trägt es auf dieser CD vor. Platz 1 auf der Hörbuchbestenliste des Hessischen Rundfunks und des Börsenblattes. Erschienen 2004.

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Ermutigung im Steinbruch der Zeit
Live-Mitschnitt des Konzerts am 16. November 2001 im Berliner Ensemble. Die Doppel-CD versammelt genau das, was Biermann "nach all den Jahren für geeignet hält, die Älteren zu erinnern und die grünen Schnäbel mit Liedern über ein lebendig gelebtes Menschenleben in beiden Deutschländern vergnüglich zu füttern, mit poetischen Sittenbildern unserer Geschichte und mit balladesken Geschichten" (Biermann). Erschienen 2001.

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PARADIES UFF ERDEN - Ein Berliner Bilderbogen.
Um Deutschland ist mir gar nicht bang, In Pankow anner Panke, Kohlen-Otto, Weihnachtsmarkt auf dem Marxengels, Knutsch-Ede, Mimi mit die Kuschelmollis, Im Haus zur ewigen Lampe, Am Alex an der Weltzeituhr, Das Herz vom Prenzlberg, Mama in Weißensee, Jürgen Fuchs, Im Steinbruch der Zeit, Mein Kiez, Ich lag wohl, Adieu, Berlin. Erschienen 1999.

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Live: Brecht deine Nachgeborenen.
Wolf Biermann über seine Doppel-CD: "Dies ist der Live-Mitschnitt meines Abends über Brecht in der Akademie der Künste zu Berlin, ein Abend über Brecht, gewiss, aber eben auch über uns, seine Nachgeborenen." Erschienen 1999.

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Süsses Leben saures Leben
17 ganz und gar neue Lieder: Sie reichen vom Spritzenplatz in Altona bis über die Golanhöhen überm See Genezareth nach Capetown, Südafrika. Biermann singt vom Liebespaar an der Elbe bei Brockdorf "sie schwieg mir was über uns beide, ich schwieg ihr was über die Welt..." und vom "süsses Leben, saures Leben/ Pardieschen wirds nie geben, Höllen gibts schon eher.... also hau ich rein und mache/ Weiter: weine, fluche, lache/ unser Lebenslied: Ewig machen, ewig scheitern!". Preis der deutschen Schallplattenkritik. Erschienen 1996.

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Nur wer sich ändert ... bleibt sich treu
CD mit Liedern über die mühsame Wiedervereinigung Deutschlands. "Nun endlich ist mein Land wieder eins/ und blieb doch elend zerrissen" singt Biermann in seinem Spottlied "Dideldumm" über die flott-fröhliche Wiedervereinigung zwischen westdeutschen Glücksrittern und ostdeutschen Seilschaften. Erschienen 1991.

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Gut Kirschenessen
Biermann zum Zusammenbruch der DDR frohlockt: "Hey Krenz du fröhlicher kalter Krieger/ ich glaube dir nichts, kein einziges Wort!" singt er in der Ballade von den verdorbenen Greisen. Lieder vom Ende des totalitären Regimes, von Gorbatschows Perestroika und von der Melancholie "im Herzen die schwarze Galle". Im Traum trifft Biermann seinen Freund Robert Havemann: "jetzt weiß ich: sie haben uns alles verziehn/ was sie uns angetan haben!" lacht er seinem Freund zu und singt spöttisch dem Politbüro nach: "dem A-bend-rot ent-ge-gen". Erschienen 1990.

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VEBiermann
Veröffentlichung 1988. Biermann zeigt zum ersten Mal seine frühesten Lieder aus der Zeit vor dem Verbot 1965: zarte Liebeslieder und rotzfreche Spottlieder und provokante Pasquille. Hier kann der Kenner Lieder hören, die Biermann schrieb, als er "Der Biermann" wurde. Erschienen 1988.

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Seelengeld
Eine Doppel-CD mit dem Song "Die Mädchen auf dem Autostrich in Altona", der "Ballade Jan Gat unterm Himmel in Rotterdam", dem Schlager "Evas Piepshow", einem "frivolen Tango", aber auch "Asyl für den Türken" und "Rencontre à Paris". Erschienen 1986.

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Die Welt ist schön
Pardon will sag'n: ganz schön am Rand.
Liebeslieder. Von ach, der ersten Liebe: "schnell die Koffer gepackt, schnell den Mantel gesackt und das Herz splitternackt..." von: "das mit den Männern und den Fraun", darin Biermann: "ich kann nie nicht kein Weib anschaun/ ganz ohne den gedanken: ob!/ ich mit der könnte, die mit mir?" und vom Regenbogen, über den die Liebenden zueinander laufen. Lieder mal zärtlich, mal verzagt, doch nie ohne eine Prise Spott: "ich sach dir, ich war ein Dreikäsehoch/ als mir schon die Frage in Schädel kroch/ ich löcherte mein Vadder noch und noch/ wie isses nun mit den Klapperstoch?". Erschienen 1985.

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Im Hamburger Federbett
Biermann bricht hier in seiner neuen Ballade "Die Mutter Erde geht schwanger" radikal mit der Ideologie des Kommunismus, ohne dabei den uralten Traum von einer gerechten Gesellschaft zu verraten: Lieder über den Putsch in Polen und die bittere Ballade von den drei Partisanen in Griechenland. Erschienen 1983.

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Wir müssen vor Hoffnung verrückt sein
Balladen des Deutsch-Deutschen über sein Leben in Paris am Butte aux Cailles, von Danton in der Mainacht und Louis Aragons "Glückliche Liebe". Aber auch Lieder über das Leben in Hamburg des "in die Heimat Vertriebenen", wie Heinricht Böll Biermann nannte. "Die Wassermassen der Elbe wollen/ wieder nach Dresden zurück!" singt Biermann in dem Lied Bei Flut, und er schließt: "Das sah ich gern, aber gelassen... und bleibe!". Außerdem zwei Lieder besonderen Charakters: Willkommenslieder für Biermanns Zwillinge Marie und Til: "Wir müssen vor Hoffnung verrückt sein, Marie du dunkle Sonne....". Erschienen 1982.

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Eins in die Fresse mein Herzblatt!
Eine Doppel-CD mit Liedern für und gegen die GRÜNEN, gegen und für die SPD in dem Jahr, als Franz Josef Strauß allen Ernstes Bundeskanzler werden wollte. Erschienen 1980.

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Hälfte des Lebens
Biermann suchte sich eine Handvoll seiner Lieblingsgedichte zusammen und vertonte sie: Kompositionen zu Texten von Hölderlin, Jakob M. R. Lenz, Brecht, Heine, Jakob van Hoddis, Helga M. Novak, Günter Kunert, Jürgen Fuchs und anderen Dichtern, die Wolf Biermann schätzt. Erschienen 1979.

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Trotz alledem!
Enhält neben der berühmten Ballade vom preußischen Ikarus die ersten Lieder nach der Ausbürgerung 1976. "Mich überfluteten nun lauter bundesrepublikanische Exotismen: romantisch verklärter RAF-Terror - hochnotpeinliche Symphatisantenhatz - Menschheitsretterei in Gorleben - Streik im Hamburger Hafen..." so Biermann, der die Lieder dieser CD heute als Dokument "westöstlicher Steinefresserei eines DDR-Menschen im deutsch-deutschen Exil" sieht. Erschienen 1978.

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Der Friedensclown
Lieder für Menschenkinder, Lieder für Kinder. „Wenn die Kleinen längst groß und aus'm Haus sind, ziehn sich manche Eltern diesen Friedensclown aus der frühen Zeit rein und wissen nicht: meint ihr nostalgisch gestimmtes Gemüt die jung gebliebenen Lieder oder die alt gewordenen Kinder?“ (Biermann). Ein Märchen von Marie mit dem Holzbein, sowie laute und leise Lieder gesungen von Biermann und auch eines von der ganz jungen Nina Hagen: "Stillepenn Schlufflied". Erschienen 1977.

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Das geht sein' sozialistischen Gang
Nach zwölf Jahren Auftritts- und Publikationsverbot genehmigte die DDR-Obrigkeit Wolf Biermann überraschend eine Konzerttournee durch Westdeutschland. Dazu hatte ihn die IG Metall eingeladen. Biermann beginnt das erste - inzwischen legendäre - Kölner Konzert am 13. November 1976 mit seinem Hit "So soll es sein: wir mischen uns da bisschen ein. So soll es sein, so wird es sein." Die fast 7000 Zuhörer in der Kölner Sporthalle sind begeistert. Geplant sind zwei Stunden, es werden vier, nach 12 Jahren Verbot für den verfemten Dichter ein triumphaler Erfolg, auch der Meinungsfreiheit.
Drei Tage nach dem Konzert meldet die Ost-Berliner Nachrichtenagentur ADN, die DDR habe Biermann die Staatsbürgerschaft aberkannt. Dies hatte das Politbüro der DDR in einer geheimen Abstimmung bereits vor Biermanns Ausreise beschlossen. Das Konzert diente lediglich als Vorwand, den unbequemen Dichter loszuwerden. Doch die DDR-Bonzen hatten sich verrechnet: es brach eine Protestwelle in West - aber vor allem auch in Ostdeutschland los, von der viele sagen, dies sei der Anfang vom Ende der DDR gewesen. Erschienen 1977.

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Es gibt ein Leben vor dem Tod
Lieder zu Spanien und Lateinamerika. 1975, Diktator Franco liegt im Sterben. Biermann wird eingeladen an einem Kongess gegen das Franco-Regime in Westdeutschland teilzunehmen, doch die DDR-Obrigkeit verweigert ihm die Ausreise. Also singt Biermann seine Lieder auf Band, Lieder aus dem spanischen Bürgerkrieg, die Ballade vom Kameramann in Chile, von den Spaniern im Dresdener Exil und das berühmte Lied von Commandante Che Guevara. Erschienen 1976.

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Liebeslieder
Diese Lieder liefern der Liebe alles: die Glückseligkeiten, den Verrat und das Elend der Einsamkeit. Vom Frühstück, vom Kuckuck, von Steinen und der Elbe bei Dresden. Zärtliche, zeitlos schöne Liebeslieder. Erschienen 1975.

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AAH-JA!
„Und auch diese Platte atmet wieder freche und nachdenkliche Dissidenz. Biermann wird vermehrt gehässig und satirisch. 'Das macht mich populär' besingt die Anfeindungen durch die Partei, die ihn erst richtig populär machen. Auch die Stasi-Ballade gehört zu dieser Art Liedern, der Vers 'Die Stasi ist mein Eckermann' ist besonders bekannt geworden. Bissige Bestandsaufnahmen der DDR-Realität sind auch 'aah-ja!' und 'In China hinter der Mauer'. Am bekanntesten von dieser Platte ist aber die 'Ermutigung', eines seiner schönsten und absolut zeitlosen Lieder. Seine poetische Kraft entfaltet Biermann im Hölderlin-Lied und im 'Selbstportrait für Reiner Kunze' mit dem dialektischen Refrain 'Wer sich nicht in Gefahr begibt, kommt darin um' – ein schöner Satz. … Die Platte zeigt, was für ein wirklich großer Dichter dieser Biermann sein kann“ (Liedermacher-Forum). Erschienen 1974.

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Warte nicht auf bessre Zeiten
Die Titel der zweiten CD von Wolf Biermann ist Programm: Nicht warten, sondern etwas tun für die bessren Zeiten! Biermann zieht in der "Ballade im dreißigsten Jahr" Resümee: "Noch lachen wir, noch machen wir... nur Witze!" droht er den Genossen an.
"Leute wie wir, Robert Havemann und ich, hofften auf einen Prager Frühling in Berlin und Moskau. Wir waren in jenen Jahren der Meinung, daß die DDR nur dann eine Chance habe, wenn die kritischen Geister im Osten bleiben, sie sollten weder abhauen, noch über den Umweg VEB-Knast von den Bonzen des Regimes an den Klassenfeind im Westen verkauft werden" (Wolf Biermann). Erschienen 1973.

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Chausseestrasse 131
Der Spiegel schreibt im Jahr 2007: "Chaussestraße 131, das erste Album Wolf Biermanns, mit Hilfe eines aus dem Westen geschmuggelten Tonbandgeräts in seiner Wohnung aufgenommen, erschien nur in der BRD, nannte den Stasi-Spitzeln aber gleich die Adresse des Kulturstaatsfeinds Nummer eins: Welch heroische Geste! Hat es je eine geschichtsträchtigere deutsche Popplatte gegeben, dann war es diese ... Die Gitarre schrammelt, die Stimme flucht, faucht und fleht und brüllt vor Zorn: 'Beamte! feige! fett und platt! - die hab ich satt!' Wacht auf ihr hippen Barmänner von Berlin-Mitte: Spielt diese brandaktuelle Platte!" Erschienen 1969.

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Zu Gast bei Wolfgang Neuss
Life im Gesellschaftshaus am Zoo, Frankfurt 19.4.1965.
Veröffentlichung 1988. Biermann zeigt zum ersten Mal seine frühesten Lieder aus der Zeit vor dem Verbot 1965: zarte Herbstlieder und rotzfreche Spottlieder und provokante Pasquille.
Nach einem Auftritt in dem Ost-Berliner Kabarett "Die Distel" hat Biermann 1964 seinen erstes Gastspiel in der Bundesrepublik. 1965 singt er in einem Programm von Wolfgang Neuss in Frankfurt am Main. Bald erscheint eine Langspielplatte unter dem Titel "Wolf Biermann (Ost) zu Gast bei Wolfgang Neuss (West)". Im gleichen Jahr veröffentlicht Biermann in der Bundesrepublik einen Lyrikband ("Die Drahtharfe"). Daraufhin verhängt das 11. Plenum des Zentral Komitees der SED ein totales Auftritts- und Publikationsverbot gegen ihn. Er habe "Klassenverrat" begangen und sei obszön, heißt es zur Begründung. Erschienen 1965.

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Weitere CDs

Lieder vom Preußischen Ikarus - The Best of Biermann, Sony BMG 1999
Vier neue Lieder
, 1968